Andreas Steckers Fünf Elemente Feng Shui

Grundlage meines "Fünf Elemente Feng Shui" ist  das Wissen und die fundierten Kenntnisse der Methoden des Modernen und klassischen  Feng Shui nach Meister Chi Yang Dee († 1999). Im Mittelpunkt steht der Mensch, das bedeutet, dass ich mich bei den Feng-Shui Mitteln am persönlichen Empfinden des Kunden orientiere. Meine Feng Shui Beratung mit dem Schwerpunkt und Hauptaugenmerk der Theorie und das Prinzip der Fünf Elemente oder auch Fünf Wandlungsphasen (Wu-Xing) genant. ist speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse des westlichen Menschen.

Fünf Elemente Feng Shui bzw. die fünf Wandlungsphasen, sind leicht verständlich und in ihrer Anwendung auch für den westlichen Menschen einfach nachzuvollziehen.

Fünf Elemente Feng Shui

Die Aufgabe des Feng Shui ist es in jedem Umfeld eine Harmonie zwischen den Menschen und seiner Umgebung herzustellen. Um dieses Ziel zu erreichen gilt es eine Harmonie der Fünf Elemente herzustellen. Die Fünf Elemente sind ein System, mit dem man Zusammenhänge und Wirkungsweisen der Naturerscheinungen erklären und verstehen kann, das seine Wurzeln in der chinesischen Sicht des Universums hat.

Die Theorie der Fünf Elemente, ordnet alle Dinge dieser Welt den fünf Grundelementen (Feuer, Metall, Erde, Holz und Wasser) zu. Wir finden jedes der einzelnen Elemente täglich in unserer Umwelt in Formen, Farben, Geschmack, Nahrungsmitteln, Eigenschaften und Materialien wieder.

Fünf Elemente ist der Ausdruck für die Fünf Wandlungsphasen, mit denen Energiezustände beschrieben werden, die alles Leben durchläuft. Es handelt sich hierbei nicht um die Beschreibung starrer Zustände die separat zu verstehen sind. Vielmehr geht es um ineinander übergehende, sich zyklisch hervorbringende Phasen, die ständig in Bewegung sind und einander beeinflussen. Die Elemente bezeichnet man im Einzelnen als: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser, auch werden jedem Element eine Farbe zugeordnet. Da es sich bei den Fünf Elementen um eine zyklische Abfolge handelt, ist jedem Element eine Tages- und Jahreszeit zugeordnet.

Kreislauf der Wandlungen

Der „Zyklus der Wandlungen“ beschreibt die Beziehung der Fünf Elemente zueinander und ihre Wechselwirkung. Ähnlich wie Yin und Yang handelt es sich auch hier nicht um starre Zustände, sondern um Energien, die ineinander übergehen und sich gegenseitig bedingen. Dem nährenden Produktiven auch Schöpfungszyklus genant, dem Dominierenden oder auch Kontrollzykus genant und dem Reduktive Zyklus oder Kreislauf.

Der Schöpfungszyklus

Befinden sich alle Elemente im Gleichgewicht, so nährt ein Element das andere und jedes kann sich harmonisch entwickeln. Im Schöpfungszyklus geht jeder Energie eine andere voraus, die sie nährt und deshalb als Mutter bezeichnet wird. So ist das Holz die Mutter des Feuers, weil Holz (durch Verbrennen) das Feuer nährt. Die aufsteigende und wärmende Energie des Feuers wiederum nährt als Mutter die Erdenergie, da das Feuer durch seine Asche die Erde nährt. In der Erde ist der Ort, wo ihr Kind, das Metall, durch Verdichtung entstehen kann. Aus dieser sich zusammenziehenden Energie des Metalls kondensiert das Wasser, das natürlicherweise nach unten fließt und deshalb auch diese Energiebewegung symbolisiert.

Im Schöpfungszyklus nährt das Holz das Feuer (durch Verbrennen), das Feuer die Erde (durch Asche), die Erde das Metall (durch Verfestigung in der Erde), das Metall das Wasser (durch Verdichtung und Kondensation), und das Wasser ist eine Nahrungsquelle für das Holz.

Der Kontrollzyklus

Wird nun aber die Energie eines Elements stärker als die anderen, ist das Gleichgewicht des Schöpfungszyklus gestört und der Kontrollzyklus setzt ein. Die wachsende Energie des Mutter-Elements kann nicht mehr vollständig von dem nachfolgenden, ihrem Kind, aufgenommen werden. Wohin mit der überschüssigen Energie! Das »übergewichtige« Element sucht nun den Ausgleich, es gibt seine Energie an das übernächste Element ab, das nun von diesem kontrolliert und dadurch in seiner Entfaltung geschwächt wird.

Im Kontrollzyklus löscht Wasser das Feuer, Feuer schmilzt das Metall, das Metall zersägt das Holz, das Holz laugt die Erde aus, und die Erde verschmutzt das Wasser.

Produktiven Kreislauf 

Im Produktiven Kreislauf herrscht Gleichgewicht. Jedes Element in diesem Kreislauf erzeugt das oder führt zum nachfolgenden Element. Das Abbrennen von Holz erzeugt Feuer. Der Rückstand vom Feuer formt die Erde.

Die Erde ist die Quelle für Metall. Metall verflüssigt sich wie Wasser. Wasser hilft den Bäumen zu wachsen und zu gedeihen und so Holz für das Feuer zu liefern.

Dominierenden Kreislauf

Im Dominierenden Kreislauf vernichtet jedes Element das nachfolgende. Deshalb wird er als Kreislauf des Ungleichgewichts betrachtet.

Feuer schmilzt Metall und Metall durchlöchert Holz. Holz beeinträchtigt die Erde (laugt die Erde aus). Erde blockiert Wasser und schließlich löscht Wasser das Feuer.

Der Reduktive Kreislauf

Dieser dritte Kreislauf wird meistens nur nebenbei oder gar nicht erwähnt, wenn die Theorie der Fünf Elemente und ihre Kreisläufe diskutiert werden.

Der Reduktive Kreislauf spielt im Feng Shui jedoch eine wichtige Rolle, weil er als „Heilmittel" gegen "schlechtes" Feng Shui dient. Er dient dazu, Ungleichgewichtssituationen (wie sie im Dominierenden Kreislauf zu sehen sind) zu korrigieren. In diesem Kreislauf reduziert Erde das Feuer (Erde löscht/erstickt Feuer). Feuer brennt Holz ab. Holz saugt Wasser auf. Wasser korrodiert das Metall und Metall reduziert Erde.

Der Reduktive Kreislauf kompensiert Ungleichgewichte, hebt die Widrigkeiten auf und führt das Umfeld zurück zu einer wünschenswerten Produktivität.

 


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 (c) Andreas Stecker  2000